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Große Werke als Höhepunkt
des 2. Halbjahres

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NEWSLETTER NOVEMBER 2019

Liebe Freunde der Kirchenmusik!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Herbst brachte für die Chorvereinigung einige besondere Herausforderungen: nach einem Jahr im Ausweichquartier „Werktagskapelle“ konnten wir in unseren neuen Probensaal (Schönlaterngasse, 1. Stock) übersiedeln. Also all unser Hab und Gut an Notenmaterial und CD-Lager wieder in Schachteln verstauen (ca. 50 Kartons) und am neuen Ort auspacken und einräumen. Danke an die Helfer!

Dann kam die Hiobsbotschaft: unser Chorleiter MMag. Andreas Pixner musste sich in Spitalsbehandlung begeben und fiel für vier Wochen aus! Glücklicherweise fanden sich zwei Dirigenten, die die Chorproben und die Aufführungen kurzfristig übernehmen konnten. Vielen Dank an Guido Mancusi und Michal Kucharko! Das Konzert am 18.10. (Rossinis Petite Messe solennelle) musste leider abgesagt und auf 2020 verschoben werden.

Der November strebt nun dem Höhepunkt des 2. Halbjahres mit vier herausragenden Werken zu: Die „Große Orgelsolomesse“ und die „Schöpfungsmesse“ von Haydn. Sodann die Messe in d-Moll von Bruckner und die Messe in As-Dur von Schubert. Ich denke, das ist ein fulminanter Höhepunkt der Saison spirituelle im zu Ende gehenden Kirchenjahr. Diese Kostbarkeiten der österreichischen Kirchenmusik sollten Sie nicht versäumen!

Bruckner e-Moll CD-coverWir dürfen Ihnen eine neue CD präsentieren: die Messe in e-Moll von Anton Bruckner (näheres zu dieser Messe finden Sie hier). Diese Messe stellt zweifellos den Höhepunkt unseres gesamten Repertoires dar, was den Anspruch an die stimmlichen Qualitäten der Mitwirkenden anlangt. Wir fanden die Messe im November 2018 besonders gelungen und für alle beglückend. Die Messbesucher ließen sich, als der Zelebrant wie immer vor dem Schlusssegen dem Chor und den Musikern dankte, nicht nur – wie meist - zu begeistertem Applaus, sondern sogar zu Bravo-Rufen hinreißen. Dennoch bleibt die nun auf CD vorliegende Aufnahme eine Live-Aufnahme, was bei dieser Messe ein ganz besonderes Wagnis darstellt. Nicht alles daran ist perfekt, es ist „live“ und kann nicht revidiert werden. Der Chorleiter hat Bedenken, die CD herauszubringen. Das ist seine Aufgabe: den Chor möglichst nahe an Perfektion heranzuführen. Auch so etwas muss gesagt werden, wenn man ein derartiges Werk auf CD bringt, ohne Studio-Qualität bieten zu können. Jeder kleine Fehler, jede leise Unsauberkeit, kann wieder und wieder abgespielt werden. Wir haben versucht, so wenig wie nur möglich davon zu machen und präsentieren Ihnen mit der Aufnahme aus dem wunderbaren Hochamt vom 18. November 2018 in der Wiener Jesuitenkirche dieses großartige, ja überwältigend schöne Werk in einem Wurf.

Mit dabei ist auch die Motette „Christus factus est“ von Bruckner.

Hartwig Frankl, Obmann

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